Asylum – Dahlheimer Nervenheilanstalt

Apokryphes Asylum (Psychiatrie, Irrenhaus, Seelenheilkunde). Herzlich willkommen in der Dahlheimer Nervenheilanstalt. Bild © Der Apokryphe OrdenHerzlich willkommen in unserem psychiatrischen Institut für Apokryphe Seelenheilkunde.

Mein Name ist Prof. Dr. med. Asylus. Gestatten Sie mir Ihnen vorab einen kurzen geschichtlichen Ablauf über unsere Anstalt mitzuteilen.

Gegründet und feierlich eröffnet wurde das „Dahlheimer Refugium“ am 1. Mai 1776 in Westpreußen durch den Namensgeber und Eigentümer Herrn Professor Doktor Heinrich von Dahl. Im Jahre 1785 zerstörte ein Feuer das Hauptgebäude mit seinem wertvollen Archiv und zog weitere Nebengebäude in Mitleidenschaft. Der Wiederaufbau zerstörter Gebäude wurde 1788 abgeschlossen. Im Jahre 1789 verschwanden unter mysteriösen und bis heute ungeklärten Umständen die Familie von Dahl und ihre Bediensteten. In den Folgejahren war das Anwesen dem stetigen Verfall durch Wind und Wetter ausgesetzt.

1836 erwarb die Familie Heimdahl das Anwesen und führte weiträumige Renovierungsarbeiten an den Gebäuden durch. In den Folgejahren verstarben zahlreiche Familienangehörige jedoch an einer Erbkrankheit, sodass sich der letzte Eigentümer 1883 dazu entschloss, dass Anwesen an einen Investor zu verkaufen.

1884 eröffnete der Investor die „Provinzial-Irrenanstalt Dahlheimer Refugium“. Für die psychiatrische Klinik wurde von 1901 bis 1908 ein ausgedehnter Gebäudekomplex mit 12 Gebäuden und landwirtschaftlichem Gut errichtet. Seinerzeit zählte das „Provinzial-Irrenanstalt Dahlheimer Refugium“ mit über 800 Betten mit zu den modernsten Anstalten Preußens.

In den Wirren zweier Weltkriege

Während des ersten Weltkrieges wurde die „Irren- und Idiotenanstalt Dahlheimer Refugium“ hauptsächlich für traumatisierte Frontsoldaten genutzt.

In den Jahren 1919 bis 1939 konnte der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.

Anfang 1941 übernahmen Beauftragte des „Sonderkommandos Lange“ die Leitung des „Dahlheimer Refugiums“ und verlegten die Patienten kurz danach in eine Anstalt in Posen, um die Anstalt als Quartier für die „SS-Totenkopf-Standarte 7“ zu nutzen.

Bis auf den heutigen Tag konnte jedoch nicht in Erfahrung gebracht werden, was genau innerhalb des zweiten Weltkrieges von den Besatzungstruppen der SS in den Gebäuden der Anstalt vor sich ging. Als gesichert gilt jedoch, dass die „SS-Totenkopf-Standarte 7“ weiträumige unterirdische Anlagen anlegte, deren Sinn und Zweck uns jedoch nach wie vor noch im Verborgenen liegt.

Leider verweigert uns das geheime Preußische Staatsarchiv bis auf den heutigen Tag Akteneinsicht, so dass wir nicht wissen, was mit den damaligen Patienten, Pflegekräften, Bediensteten, Ärzten und Eigentümern geschah.

Die Liegschaft des Ordens

Dank einer Schenkung eines Nachfahrens der Familie von Dahl, sowie großzügigen Geld- und Sachspenden der Familie Heimdahl, konnte der Orden 2010 die Liegschaft übernehmen um Modernisierungsmaßnahmen vorzunehmen. Das ursprüngliche Hauptgebäude aus dem Jahr 1884 nebst prächtiger Eingangshalle, Nebengebäuden wie das Seuchenhaus oder Sterbehaus, der ehemalige Friedhof, die Kapelle, Kellergewölbe und diverse Patiententrakte sind bis auf den heutigen Tag im Originalzustand erhalten.

In den Gebäuden befinden sich nun neben Klinik-, Funktions- und Forschungsbereichen, Einrichtungen zur Naturheilkunde, Ernährungsberatung, Heilpraktik und Homöopathie auch Räumlichkeiten zur Ausbildung unserer Mitarbeiter. Unser moderner Lehrsaal steht für ordentliche Ordensmitglieder mit den Ausbildungsschwerpunkten Metaphysik und Erkenntnistheorie jederzeit zur Verfügung.


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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 20. August 2020 aktualisiert.
 
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